62% Umsatz-Wachstum bei besserer Rentabilität durch automatisiertes Bidding in Google Shopping

Im folgenden Case geht es um einen führenden Online Shop für Musikinstrumente in Europa – mit einer KUR von durchschnittlich rund 7% hatten wir hier eine hervorragende Ausgangsposition, die es zu toppen galt.

Um dem Kunden den Effekt von Biddinglab auf die Kampagnen-Performance zuerst möglichst risikoarm aufzeigen zu können, haben wir gemeinsam entschieden, zuerst ausgewählte Kampagnen für einen Testlauf auf die automatisierte Bidding Solution umzustellen – mit Erfolg:

Zwischenstand: Ergebnis nach dem ersten Monat BiddingLab

In der Regel dauert es ein bis zwei Monate, bis sich KI-gestützte Bidding-Tools auf die Kampagnen eingespielt haben und optimal arbeiten können – umso überraschender ist das Zwischenergebnis nach nur einem Monat.

KUR: 3.08%
ROAS (YOY): +93%
Conversions (YOY): +8.71%
Kosten (YOY): -51%
CPC (YOY): -10%

BiddingLab international: Roll-Out in 19 Ländern

Nachdem die ersten Ergebnisse überzeugen konnten, wurden schon im Folgemonat weitere Länder zugeschaltet, sodass der Shopping Bidder – Stand heute – in 19 Ländern aktiv ist.

CSS, neue Placements & weitere Änderungen seitens Google

Bevor wir die aktuellen Zahlen präsentieren, möchten wir kurz auf Änderungen seitens Google eingehen, die potenziell einen Einfluss auf die Kampagnen-Performance haben.

  • Google Shopping for CSS:

    Seit April 2018 ist Google aufgrund eines EU-Urteils dazu verpflichtet, auch Preisvergleichs-Portale in Google Shopping aufzunehmen. Um sicher zu gehen, dass die Preisvergleicher keinen Nachteil in Form von per sé höheren Geboten erhalten (was zu weiteren rechtlichen Problemen aufgrund von Wettbewerbs-Schädigung führen würde), werden Preisvergleicher-Listings bevorzugt behandelt und bekommen einen sogenannten Gebotsvorteil.

    Um unseren Kunden diesen Gebotsvorteil nicht vorzuenthalten, sind wir mit einem eigenen Preisvergleicher in den Markt eingestiegen und können so von den Vorzügen eines Listings via CSS profitieren, was die CPCs zusätzlich vergünstigt und die Performance so verbessert hat.

  • Weitere Anzeigen-Slots in Google Shopping

    Die zweite größere & fortlaufende Änderung ist die Anzahl der Anzeigen-Slots. Wo vor einigen Jahren noch standardmäßig 5 Produkte ausgespielt wurden, findet man heute ein Carousel mit oft 20 oder mehr möglichen Positionen.

    Zusätzlich lassen sich seit einigen Wochen Shopping-Placements in der Image-Search zubuchen. 30 – 40 Anzeigen-Slots sind für eine wettbewerbsstarke Suchanfrage also keine Seltenheit mehr – es wird zur Herausforderung, genau die richtigen Slots mit den richtigen Produkten zu füllen.

    Hier greift die KI des Bidders, die – ähnlich zum Google Algorithmus – die CTR auf Produkt-Ebene predicted und so in Echtzeit das passende Gebot kalkuliert. So stellen wir sicher, dass unsere Produkte zu jeder Suchanfrage optimal ausgespielt werden.

Stand heute: Bidder-Performance nach 3 Jahren

Abschließend ist natürlich das Langzeit-Ergebnis relevant: Wie performt BiddingLab in einem großen, internationalen Account über alle Kampagnen hinweg?

KUR: 5,5%
ROAS: 18.19
Umsatz: + 62%
CPC: – 12%
Kosten: + 40%

Die Zahlen sprechen für sich: Im Vorjahresvergleich konnten wir die KUR um 2 Prozentpunkte verbessern und haben über alle Kategorien hinweg – auch solche, die in der Regel eher als Low-Performer angesehen wurden – mehr Umsatz generiert, sodass wir nun bei einem Umsatzplus von 62% stehen.

Der einzige Erklärungsbedarf entsteht beim Anstieg der Kosten. Dieser lässt sich schlicht damit erklären, dass der Kunde in Anbetracht der Ergebnisse das Marketing-Budget angepasst hat, sodass nun mehr Budget für Google Shopping zur Verfügung steht.

Neugierig? Jetzt anfragen!